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Der wandernde Schatten oder die Mahnung aus der Todtengruft : und andere Geschichten aus dem Mittelalter / von I. Albiny
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192. Gismonda. Nicht?— Warum

nicht? ubaldo. Ich beſitze einen Talis⸗

man, der Iſabellens beleidigenden Stolz

zu Boden ſchmettern ſoll. Ich kann Schloͤſ⸗ ſer und Banden ſprengen.— Ihre Kinder ſollen nimmer zu Faenza herrſchen!— Sismonda C(ſtaunend). Ubaldo! was ſagſt Du? Ubaldo. Was ich erfullen kann. Gismonda. Ich verſtehe Dich nicht. Wilſſt Du Iſabellens Kinder morden? Ubaldo. Ich bin kein Moöͤrder. Aber ich kenne Einen, der ehen ſo eut als ein Moͤrder iſt. Untecht ſoll Unrecht blei⸗ ben. Jeder an ſeinen Ort; dahin, wo er hin gehoͤrt.

Gismonda. Ich begreife nicht, Uvaldo, was Du ſagen willſt.— Du kennſt doch meinen Oheim, den Morcheſe dObero? Dieſer grübelt einem ſchreck⸗ ichen Geheimniß nach. Er will wiſſen,

daß Manfredo's Brudersſohn, der Prinz