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Der wandernde Schatten oder die Mahnung aus der Todtengruft : und andere Geschichten aus dem Mittelalter / von I. Albiny
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wußte damals noch nicht, daß die Mänſer ge Treue und Glauben halten, der Ehe geknupft iſt.

(barſch). Schweigt von Anna! und laßt mich nun Wahrheit ich bin Eurer Eurer Klagelieder herzlich

nur ſo lang bis das Band Caſimir ſolchen Dingen, in

allein; 5 denn

Gegenwart u

muͤde. Wir nicht, wir ſcnuten nicht, wir tanzen nicht, und jagen nicht.—

Anna, fangt Muͤcken ob der Lurgeweſ oder zählt die Sterne, oder betet, oder ſchlaft: Mittel genug, die Zeit zu toͤdten. Und ſomit wißt Ihr meine Geſinnungen⸗ Herzogin! Jetzt entfernt Euch— denn meine Langmuth duͤrfte 1 ſich in Zorn ver⸗

wandeln, und Euch gefährlich mihen Geht! Anna. Barbar! Unmenſch! unwuͤr⸗

dig, Auguſts Eidam zu ſeyn! Sie geht weinend fort.) 6

Caſimir. Thoͤricht, was Eva Mut⸗

ter nennt! Weil der ſtille, ehrbare Ehe⸗ S mann die Schwelgereien und Feſte, g