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Der wandernde Schatten oder die Mahnung aus der Todtengruft : und andere Geschichten aus dem Mittelalter / von I. Albiny
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habe ich es verlaſſen!?— Und hier iſt's ſo unfreundlich, oͤde und menſchenleer!

Caſimir(erzuͤrnt). Anna, begebt Euch in Euer Gemach. Bei Gott, ich kann nichts weniger hoͤren, als das Heulen und Wehklagen der Weiber; ſo wie ich nie Auguſis ſchwelgeriſche Ergoͤtzlichkeiten liebte, die ſeine verwoͤhnte Tochter noch nicht vergeſſen kann, noch dieſelben je an neinem Hofe einfuͤhren werde.

Anna. Harter, ſtolzer Mann!

Caſimir. So geht und klagt, was Euch beliebt; nur ſchonet meine Ohren. Anna. Ihr werdet es wohl noch ereuen, daß Ihr ſo ſtolz, ſo lieblos 1* mich ſeyd!

Caſimir. Weil ich Eure ozn Rinſch⸗ nicht befriedige?

Hand ſeiner Tochter Euch zuſagte, da waret Ihr ſtolz auf dieſen Vorzug; da ſpracht Ihr zu mir:„Auguſte Eidam wird Pin liebe Anna wohl halten!“— 30

Anna. Als Churfuͤrſt Auguſt die