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Caſimir. Und ich verſichere Euch,
daß es in dieſer finſtern Burg recht an⸗ genehm, recht freundlich iſt, und daß ich weder Veraͤnderung liebe, noch ſuche. Anna(voll Unmuth). So thut, was Euch erfreut, mein Herzog; doch muthet mir nicht zu, daß ich bei Euch verduͤſtern, menſchenſcheu und menſchenfeindlich werden ſoll. Mit Eurer Durchlaucht Erlaubniß reiſe ich morgen nach Eiſenach.* Caſimir. Das geſchaͤhe wirklich
ohne meine Erlaubniß; denn ich bitte Fuch,
hier in meiner Ehrenburg zu bleiben.— (Ernſt und ſtreng). Und wenn ich Euch
einen guten Rath ertheilen ſoll, ſo fuͤgt
Euch nach dem Wunſche Eures Eheherrn, und treibt die Begierde nach Schmaus und Tanz aus Eurem Herzen, oder d⸗ wartet ferner kein eheliches Gluͤck.
Anna. Wie könnte ich das noch er⸗ warten?— Jede Freude iſt laͤngſt ver⸗ loſchen in meinem Herzen, ſeit ich das Haus meines Vaters verließ. O, warum


