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hagte, unter beſtaͤndigem Weinen und Weh⸗
klagen ſeiner noch immer geliebten Anna. Der Herzog, duͤſter und in ſich ver⸗ ſchloſſen; die Herzogin melancholiſch und kummervoll— kamen beide nach kurzer Friſt zu Coburg wieder an. Allein der ſchwere Kummer, der an dem Lebenskeime des trauernden Weibes nagte, hatte doch den Gemahl ein wenig nachgebender, auf⸗ merkſamer und gefälliger gegen ſeine Gat⸗ tin gemacht. Man ſchloß dieſes aus dem Betragen des Herzogs; denn jetzt wech⸗ ſelten Feſte mit Feſten, jetzt verjagte ein Vergnuͤgen das andere, und Coburg war das im Kleinen, was Dresden im Großen war: ein Schauplatz des Wohllebens und des Vergnuͤgens. Johann Caſimir wußte gar wohl, wie ſeine Gattin vernünftig be⸗ handelt werden mußte, und haͤtte er nur nach und nach dieſe Feſte und Ergötzlich⸗ keiten verringert— denn ſein kleines Her⸗ zogthum konnte freilich den Aufwand nicht bezahlen, welchen dieſe Taumelſchmauſe
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