ſeyn, wenn Euer Vater mit Recht uͤber mich klagen und ſeuſfzen könnte. Doch, das bei Seite, beſter Prinz! Ich werde mich gewiß bemuͤhen, dem Sohne meines un⸗ gluͤcklichen Vetters zu beweiſen, daß gegen ihn nicht Haß. und Groll in meinem Her⸗ zen wohnt.“
Das Geſpraͤch endigte ſich kurz, denn Caſimir antwortete weiter nicht, ſondern
ob er an Tugend und Redlichkeit gaͤnzlich verzweifelte, und nur zum Ungluͤck geboren zu ſeyn glaubte. Aber der Churfurſt war thätig zum Vortheile des jungen Herzogs, dem er vielleicht wirklich eine Schuld mit der Hand ſeiner Tochter abtragen wollte, die er vom Vater entlehnt oder geraubt hatte; denn alle Fuͤrſten, die um Anna's Hand ſich bewarben, wurden theils ver⸗ nachlaͤſſigt, theils mit Hoflichkeit auf die Zukunft vertröſtet, waͤhrend Johann Caſi⸗ mir das Kleinod erhielt, das er nicht zu ſchaͤtzen und vor Flecken zu bewahren
entfernte ſich duͤſter und gedankenvoll, als
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