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Der wandernde Schatten oder die Mahnung aus der Todtengruft : und andere Geschichten aus dem Mittelalter / von I. Albiny
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Die Prinzeſſin erſchrak ob dieſer Rede gewaltig; aber der einmal in Bewegung geſetzte Liebhaber eilte ſchnell von dannen, 8 ohne ihr Erbeben und die Blaͤſſe ihrer Wangen zu bemerken. Nichts hatte in⸗ wiſchen auf Anna's unſtetes Herz tiefen, bleibenden Eindruck gemacht, und die Re⸗

des duſtern Johann Caſimir vermog⸗ ten dies eben ſo wenig, da gerade zur rechten Zeit ein fuͤrſticher Jungling er⸗ ſchien, und ſie zum deutſchen Wirbeltanze. einlud. Sogleich ſchwanden die unange⸗ nehmen Gedanken;— ſie huͤpfte leicht⸗* ſinnig in den Reihen der Tanzenden, und mtit dem Ende des Tanzes entſchwand auch ſchon jede Spur von dem Bilde des ſin⸗ ſtern Herzogs von Coburg aus ihrem leicht⸗ ſinnigen Herzen. So froh, ſo ſorgenfrei, ſo kindiſch unbefangen wie vorher, ſcherzte und taͤndelte ſie mit jedem, der ſich ihr naͤherte. ₰ Aber Johann Caſimir trat ohne viele„ na hin zum Churfuͤrſten, der eben

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