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daß es mir durch die Seele ſchneidet Seyd doch munter, lieber Vetter! Caſimir. Traurig?— Nein, liebe
Anna! ich bin nicht traurig, nur nach⸗ denkend.— Wenn Ihr's erlaubt, ſo will
ich Euch ſonder Ruͤckhalt mein Vorhaben
eroͤffnen. 5 Anna(freundlich). Sehr, gern lieber Vetter! Caſimir. Seht, mein Vater ſchmach⸗
tet noch in harter Haft, und der Eurige— Anna(raſch). O, mein Vater iſt unſchuldig an Johann Friedrichs Unglück!
— Sagtet Ihr das nicht oft ſelbſt?
Caſimir. Doch iſt mir's immer, als wenn er noch eine große Schuld an mich abzutragen haͤtte. Heute will ich ſe⸗
hen, ob er gern bezahlt. + Anna(verwundert). Was iſt er Euch denn ſchuldig?
Caſimir(mit Ernſt ſie anblickend). . Die Hand ſeiner ſchönen Tochter.
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