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Der wandernde Schatten oder die Mahnung aus der Todtengruft : und andere Geschichten aus dem Mittelalter / von I. Albiny
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meine Gedanken hin zu meines Vaters Kerker?

Anna(ſehr unbefangen). Ich re⸗ dete ja nur von Euch, und dachte gewiß nicht an Euern Vater. Und wie leicht

vergißt ein Mädchen alle Vaͤter beim Ge⸗

nuß der Freude, beim froͤhlichen Ringel⸗ tanz!— Ihr thut mir Unrecht, lieber Vetter! 3

Caſimir. Iſt Eure Rede ſonder Trug und Liſt?— Ja gewiß, ſie iſt es; denn Euer unſchuldiges Auge buͤrgt mir fur die Guͤte Eures Herzens.— Greund⸗

lich). Seht, Prinzeſſin, ich hatte ein

großes Werk vor; aber S ſtörtet mich zur Unzeit. Anna. Auch ein gutes Werk?

Caſimir(verduͤſtert). Das bin ich nicht im Stande zu behaupten. Erſi die Folgen beſtimmen den Werth unſers Handelns. Anna. Ihr ſeht ſo traurig aus,