Teil eines Werkes 
1. und 2. Theil (1844)
Entstehung
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aus ſeinem Vaterlande getrieben wird. 141

Gemüthsart durch die erfahrene Behandlung noch mehr er⸗ bittert worden wäre. Dieſer Grund gab den Ausſchlag.

Als der Sturm überſtanden war, ward Marlborough's augenblickliche Verungnadung beſchloſſen. Die Verwalter der öffentlichen Gelder erhielten Befehl, die Ausſagen des Brodlieferanten Medina zu unterſuchen und dem Hauſe Be⸗ richt abzuſtatten. Als Antwort auf dieſe Beſchuldigungen ließ der Herzog den obenerwähnten Brief veröffentlichen, welcher eine vollſtändige Widerlegung der Anklage enthielt. Deſſen ungeachtet entließ die Königin ihn auf Orford's Verlangen, ohne das Ergebniß der Unterſuchung abzuwar⸗ ten, aus allen ſeinen Aemtern.

So ward der größte Feldherr, den England damals irgend beſeſſen hatte, ungehört und rückſichtslos entehrt und abgeſetzt. Seine Verungnadung verurſachte in Frankreich die lebhafteſte Zufriedenheit und als Ludwig der Vierzehnte davon hörte, rief er außer ſich vor Freude aus:Die Ent⸗ laſſung Marlborough's wird alles bewirken, was wir nur verlangen können. Sein Miniſter De Torch erklärte: Was wir in Flandern verlieren, werden wir in England gewinnen; und Friedrich der Große von Preußen brach in die unwilligen Worte aus:Wie! konnten weder Blen⸗ heim, Ramilies, Oudenarde, noch Malplaquet den Namen dieſes großen Mannes vertheidigen? und ſelbſt die Sieges⸗ göttin ihn nicht vor Neid und Bosheit ſchützen? Welche Rolle würde England ohne dieſen wahren Helden geſpielt haben? Er ſtützte es und richtete es auf, und ohne dieſe elenden Weiberintriguen, deren Frankreich ſich zu ſeinem Untergang bediente, hätte er es auf den Gipfel der Größe erhoben. Ludwig der Vierzehnte war verloren, wenn Marl⸗ borough ſich nur noch zwei Jahre hielt.

Friedrich der Große war damals ein Kind von einigen Mong

de eberi. *