Teil eines Werkes 
1. und 2. Theil (1844)
Entstehung
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140. Wie der größte Feldherr ſeiner Zeit

lichen Lauf der Natur bald ſtehen werde, um über meine Handlungen Rechenſchaft abzulegen, daß ich ſehr einen ſichern, dauernden und ehrenvollen Frieden wünſchte und immer weit davon entfernt war, den Krieg zu meinem beſonderen Vortheil zu verlängern, wie verſchiedene Schmähſchriften und böſe Nachreden fälſchlich ausgeſtreut haben. Mein ho⸗ hes Alter und vielfältig erduldete Kriegsbeſchwerden erwecken in mir das ſehnliche Verlangen nach einer ungeſtörten Ruhe, um an die Ewigkeit zu denken. Was das übrige anbe⸗ langt, ſo hatte ich um meines eigenen beſonderen Vortheils willen nicht die mindeſte Veranlaſſung, die Fortführung des Kriegs zu wünſchen, da meine Dienſte von Ihrer Majeſtät und ihrem Parlament ſo großmüthig belohnt worden find.

Die Genehmigung des von Lord Nottingham vorge⸗ ſchlagenen und von Marlborough unterſtützten Amendements der Adreſſe im Hauſe der Lords verurſachte unter den To⸗ ries große Beſtürzung, und es begannen ſich Gerüchte zu erheben, daß ein neues Miniſterium gebildet werden würde, in welchem Lord Somers Präſident und Walpole Staats⸗ ſekretär wäre. Miſtreß Masham gab zu, daß die Königin ihre Gefinnungen geändert habe. Saint⸗John ſchien verle⸗ gen und ſelbſt Orford konnte kaum ſeine Beſorgniſſe ver⸗ hehlen. Die Torypartei war verunreinigt und die Kenät⸗ niß von dieſem Umſtände verlieh den Whigs neuen Mukh. Der Schatzmeiſter machte dem Herzog neue Anerbietungen, allein ſie wurden wie das erſtemal zurückgewieſen.

Da Orford nur in den kräftigſten Maßregeln ſein Heil fand, ſo machte er die eifrigſten Anſtrengungen und ſchreckte die Königin durch ſeine ſchlauen Vorſtellungen von einer Zurückberufung der Whigs ab. Er überzeugte ſie, daß wenn ſie wieder zur Macht kämen, ſie nothwendig die Her⸗ zogin von Marlborough wieder einſetzen und ſich der Herr⸗ ſchaft einer thranniſchen Frau unterwerfen müßte, deren