ſeinen alten Freunden erſcheint. 135
Glückwünſche an, mon cher sergent,“ ſagte Bimbelot vortretend.
„Und die meinigen auch, mon brave sergent,“ fügte Sauvageon hinzu.
„Ich habe noch eine Rechnung mit Ihnen abzumachen, meine Herrn,“ ſagte Scales ſteif,„aber ich bin zu glücklich, um daran zu denken.“
„O, bitte, bemühen Sie ſich nicht,“ entgegnete Bim⸗ belot.„Erlauben Sie mir, Ihnen Madame Bimbelot vor⸗ zuſtellen. Angélique, ma chère, ou es-tu?“
„Madame iſt zu ſehr mit Herrn Parker beſchäftigt, um Sie zu hören,“ erwiederte Proddy.
„So ſcheint es,“ ſagte Bimbelot mit verlegenem Blick.
In dieſem Augenblick öffnete ſich plötzlich die Thür, und zwei große Männer von grimmigem Aeußeren, mit Oberröcken, die bis an den Hals zugeknöpft waren, Piſtolen im Gürtel und Fängern an der Seite, traten ohne Um⸗ ſtände ein. Ihnen folgte ein ältlicher Mann in geiſtlichem Gewande und eine Frau von etwa demſelben Alter.
„Hippolyt Bimbelot,“ ſagte einer der Männer vortre⸗ tend,„und Sie, Achilles Sauvageon, wir verhaften Sie im Namen der Königin wegen Hochverraths. Hier iſt unſer Befehl.“
„Arrété!“ rief Bimbelot, aufs äußerſte erſchreckt. „Oh! mon Dieu! weshalb?“
„Sie ſind wegen hochverrätheriſcher Correſpondenz nach Frankreich angeklagt,“ erwiederte der Gerichtsbote.„Kom⸗ men Sie. Draußen wartet eine Kutſche. Wir hörten in Ihrer Wohnung, daß Sie hier wären.“
„Ma pauvre femme!“ rief Bimbelot;„was wird aus ihr werden, wenn ich bin im Gefängniß?“
„Machen Sie ſich keine Sorgen um ſie,— ich will mich ihrer annehmen,“ entgegnete Parker.


