Teil eines Werkes 
1. und 2. Theil (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

136 Wie der Geiſt des Sergeanten

Hier find zwei von ihren Verwandten, die ſie ſehn wollten; ſo haben wir ſie gleich mitgebracht, ſagte der Bote.

Jelly! rief die ältliche Dame ſich nähernd,kennſt du mich nicht? Kennſt du deinen unglücklichen alten Vater nicht?

Was, Mama, find Sie es? rief Madame Bimbelot. Ach, welche Ueberraſchung!

Ich wollte dich tüchtig ausſchelten, rief Miſtreß Hyde, ſie umarmend und Thränen vergießend,aber ich finde, daß ich es nicht kann.

Kommen Sie fort, ſagte der Bote und legte Hand an Bimbelot.Wir können hier nicht länger warten.

Eh bien, ich komme! erwiederte Bimbelot;aber Sie ſollen finden, daß Sie ſich haben gewandt an den Un⸗ rechten. Herr Harley wird mich beſchützen.

Es iſt ja grade auf Herrn Harley's Befehl, daß Sie verhaftet werden, verſetzte der Bote mit boshaftem Ge⸗ lächter.

Oh Dieu! dann iſt es aus mit uns, ſtöhnte Bim⸗ belot.Wir werden gehängt, wie der arme Greg!

Wohl möglich, entgegnete der Bote;nur fort! Und er ſchleppte Bimbelot hinaus, während ſein Gefährte Sauvageon ergriff.

Während dies vorging, warf Angelika ſich ihrem Vater zu Füßen und bat ihn mit Thränen in den Augen um Verzeihung.

Ich will dir vergeben, mein Kind, ſagte er,und gebe dir meinen Segen unter einer Bedingung, nämlich, daß du gleich mit uns aufs Land kommſt. Der Eſſeriſche Wa⸗ gen fährt morgen früh um drei Uhr ab. Willſt du mit?

Gern, Vater, antwortete ſie und ſtand auf,ſehr