ſeinen alten Freunden erſcheint. 133
„Was verlangen Sie, ſage ich?“ wiederholte Proddy, als der dumpfe Wirbel dahin ſtarb.
„Mein Taſchentuch,“ antwortete der Geiſt in Grabes⸗ tönen.
„Hier iſt meine Hälfte,“ ſagte Miſtreß Plumpton.
„Geben Sie ihm meine,“ flüſterte Miſtreß Tipping zu Proddy.
„Sie müſſen ſte ihm ſelbſt geben,“ erwiederte der Kut⸗ ſcher;„der Geiſt nimmt es von keinem andern an.“
„Ich w— wa— ge es nicht,“ verſetzte ſie.
Unterdeſſen war Miſtreß Plumpton langſam und zit⸗ ternd vorgetreten und hielt das Stück Taſchentuch hin. Als ſie ihm nahe genug war, ſtreckte der Geiſt die Arme aus und drückte ſie an ſeine Bruſt.
„Er lebt!“ rief Miſtreß Plumpton;„er lebt!“ Und ſie verlor die Beſinnung.
„Halloh, Proddy!“ brüllte Scales in höchſt ungeiſt⸗ lichen Tönen,„ſie iſt in Ohnmacht gefallen. Etwas Waſ⸗ ſer— ſchnell!“
„Wie, was Teufel ſoll dies alles heißen?“ rief Fish⸗ wick.„Sind Sie denn lebendig, Sergeant?“
„Lebendig?— freilich bin ich es,“ erwiederte er.„Aber gehn Sie ein bischen auf die Seite. Es ſoll Ihnen gleich Alles erklärt werden.“ 6
Und er eilte mit ſeiner Bürde davon, während die mei⸗ ſten von den Zuſchauern, die kaum ihren Sinnen trauen wollten, ihm folgten.
„Ach, gerechter Himmel, Herr Proddy,“ rief Miſtreß Tipping, die mit dem Kutſcher zurückgeblieben war.„Iſt der Sergeant wieder lebendig geworden?“
„Er iſt noch gar nicht todt geweſen,“ antwortete Proddy.
„Nicht todt!“ wiederholte Miſtreß Tipping.„O, dann laſſen Sie uns ihnen gleich nachgehn.“ Und ſie flog nach


