ſeinen alten Freunden erſcheint. 131
Noch einmal ließ die Trommel ſich hören, aber dumpfer als das erſtemal.
Ra— ta— tam— te— ram— tam— tam! Ra— ta— tam— te— ram— tam— tam!
„Es iſt den Sergeanten ſein Appell,“ rief Proddy. „Ich will nach ſeiner Stube gehn. Wer begleitet mich?“
Einen Augenblick lang wollte Niemand antworten. Endlich ſtand Miſtreß Plumpton auf und ſagte—„Ich gehe mit.“
„Sein Sie nicht ſo waghalſig!“ rief Fishwick;„Sie können nicht wiſſen, was Sie ſehn werden.“
„Ich werde ihn ſehn und das iſt genug,“ erwiederte WMiſtreß Plumpton.
„Ich möchte auch mitgehn, wenn ich dürfte,“ ſagte Miſtreß Tipping, da ihre Neugierde ihre Furcht überwand; „aber ich würde gewiß in Ohnmacht fallen.“
„Ich will für Sie Sorge tragen,“ ſagte Proddy.
„Wir wollen alle mitgehn,“ ſagte Fishwick;„wir wollen ſehn, ob es wirklich ein Geiſt iſt!“
„Ja, wir gehn alle mit,“ verſetzten die Andern.
Jetzt ertönte die Trommel zum drittenmale, aber ſo dumpf und ſchauerlich, daß alle Anweſenden leichenblaß zu⸗ rück bebten.
Ra— ta— tam— te— ram— tam— tam! Ra— ta— tam te— ram— tam— tam!
„Kommen Sie!“ rief Proddy und nahm Miſtreß Plumpton an den einen Arm und Miſtreß Tipping an den andern.
„Ja, wir kommen ſchon,“ antwortete Fishwick, der ſeine Keckheit halb bereute.
Jedoch durch ihre Zahl ermuthigt, folgte er Proddy und ſeinen Gefährten über den Fiur. Parker und Madame Bimbelot ſchloſſen den Zug, und die Dame war ſo erſchreckt,


