Teil eines Werkes 
1. und 2. Theil (1844)
Entstehung
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130 Wie der Geiſt des Sergeanten

Hier iſt meine Hälfte, ſchrie Miſtreß Tipping.Ich möchte ſie um die ganze Welt keine Minute länger behalten.

Und was geſchah dann? fragte Fishwick.

Nichts, erwiederte Proddy.Die Erſcheinung ver⸗ ſchwand.

Und warum haben Sie mir das nicht eher geſagt? fragte Miſtreß Plumpton vorwurfsvoll.

Ich wollte Ihnen den Abend nicht verderben, ant⸗ wortete Proddy;und dann hielt ich Mitternacht auch für die paſſendſte Zeit für eine Geſpenſtergeſchichte.

Kaum hatte er dies geſagt, ſo ſchlug die Wanduhr langſam und feierlich zwölf.

Es entſtand eine tiefe Stille. Alle ſahen ſich ſcheu um und Miſtreß Tipping flüſterte Proddy ins Ohr, ob er nicht auch fände, daß die Lichter blau brennten.

Plötzlich ließ ſich ein Trommelwirbel hören, der dem Anſchein nach von dem entfernteren Ende des Flurs her⸗ ſchallte. Alle fuhren zuſammen und die Frauenzimmer konn⸗ ten ſich kaum eines Schreis enthalten.

Es war ein überirdiſcher, geheimnißvoller, dumpfer, todtenartiger Ton.

Ra ta tam te ram tam tam! Ra ta tam te ram tam tam!

Dann hörte es auf.

Meiner Seel', habe ich mich getäuſcht? rief Fishwick. Ich hörte eine Trommel.

O ja, ich habe fie deutlich gehört, erwiederte Brumby, und die Andern alle auch.

O ja, wir haben es alle gehört, fielen ſie ein.

Es entſtand eine kurze Pauſe, während welcher Keiner ein Wort ſprach. Angſt und Unruhe malten ſich auf allen Geſichtern.