Teil eines Werkes 
1. und 2. Theil (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

128 Wie der Geiſt des Sergeanten

glücklich und behaglich, und alle ſchienen ſich nur ſehr un⸗ gern trennen zu wollen.

Jetzt warf Proddy ſeine Augen auf die Wanduhr und als er ſah, daß nur noch wenige Minuten an Mitternacht fehlten, hielt er es für hohe Zeit, die Unterhaltung auf einen andern Gegenſtand zu lenken.

Miſtreß Plumpton, rief er ihr quer über den Tiſch mit einer Stimme zu, die darauf abgeſehn war, allgemeine Aufmerkſamkeit zu erregen,ich hoffe, Sie haben den armen Sergeanten ſein Schnupftuch nicht verloren.

Verloren! o nein! erwiederte ſte, indem ſie den blu⸗ tigen Lappen aus der Taſche zog;es iſt jetzt mein einziger Troſt.

Ich habe meins auch gut hewahrt, ſagte Miſtreß Tipping und brachte die andre Hälfte zum Vorſchein.Hier iſt es ach je! Und ſte ſeufzte tief auf.

Es ſind die beiden Hälften von einem Taſchentuch, das der arme Sergeant Scales nach Hauſe geſchickt hat, als er zu Tode verwundet war, erklärte Parker an Ma⸗ dame Bimbelot.Sie find mit ſeinem Blut gekränkt!

Das ſehe ich! erwiederte ſie.Gott, wie ſchrecklich!

Da wir gerade vom Sergeanten ſprechen, ſagte Proddy geheimnißvoll,mir iſt dieſe Nacht etwas ſehr Außerordent⸗ liches paſſirt. Mit dem Sergeanten? rief Miſtreß Plumpton er⸗ ſchreckend.

Mit dem Sergeanten, antwortete Proddy noch ge⸗ heimnißvoller.

Ums Himmelswillen, wie war es? fragte Miſtreß Plumpton begierig.

Einer ſolchen Aufforderung kann ich nicht widerſtehn, erwiederte der Kutſcher mit feierlichem Ton,aber ich er⸗ warte nicht, daß Sie mir glauben werden.