Teil eines Werkes 
1. und 2. Theil (1844)
Entstehung
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außer Dienſten tritt. 117

will ich mich auf die Reiſe vorbereiten. Ich laſſe alſo Tom Jiggins kommen und er muß mir einen Abſchiedsbrief an die beiden Frauenzimmer ſchreiben; und ich reiße das Taſchen⸗ tuch, mit dem das Blut geſtillt war, entzwei und lege für jede von ihnen eine Hälfte bei. Als dies gethan war, war mir beſſer zu Muth. Eine halbe Stunde nachher beſuchte mich der Herzog und drückte das größte Bedauern wegen meines Zuſtandes aus. Ich danke dir mein Leben, mein tapfrer Burſche, ſagte er, ‚und wenn du durchkommſt, will ich dir den Abſchied geben und dich für dein ganzes Leben verſorgen. Lebe um meinetwillen!Zu befehlen, Herr Ge⸗ neral, antwortete ich,wenn Sie es befehlen, ſo will ich leben bleiben! Und das that ich auch.

Noch einmal, bravoh! rief Proddy.Tapferkeit muß belohnt werden. Wenn ich einmal alt werde und nicht länger fahren kann, zweifle ich nicht, daß die Königin für mich ſorgen wird.

Ganz gewiß, erwiederte Scales.Nun gut, ſobald ich fortgeſchafft werden konnte, wurde ich nach dem Hospital in Douay gebracht, wo ich bis ans Ende der Campagne blieb. Ich konnte nicht ſchreiben, aber ich ließ mir von einem Kameraden einen Brief aufſetzen; er wird aber wohl verloren gegangen ſein.

Wahrſcheinlich, ſagte Proddy.

Es iſt eine unangenehme Frage, ſagte Scales zö⸗ gernd;aber waren die Frauenzimmer bei der Nachricht von meinem vermeintlichen Tode wohl ein bischen betrübt?

O, recht ſehr, antwortete Proddy,recht ſehr, beſonders Miſtreß Plumpton. Miſtreß Tipping weinte zuerſt ſehr viel, aber ihre Augen wurden bald wieder ſo hell, wie je. Aber Miſtreß Plumpton ſieht ganz wie eine untröſtliche Wittwe aus.

Arme Seele! rief Scales.Arme Seele!