Teil eines Werkes 
1. und 2. Theil (1844)
Entstehung
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116 Wie der Sergeant

wir hatten faſt eine Viertelmeile lang zuweilen bis an den Gürtel und zuweilen gar bis an die Schultern im Waſſer zu waten und unſre Musketen alle die Zeit lang über un⸗ ſerm Kopf zu halten, damit ſie nicht naß würden. Zwei Drittel des Wegs waren wohlbehalten zurückgelegt, als der Herzog, der bei uns war und am Fieber gelitten hatte, ſich matt werden fühlte. Ich bat ihn, auf meinen Rücken zu ſteigen, er nahm es an und begeiſtert von dieſer glorreichen Bürde, ſtürmte ich mit erneuertem Eifer vorwärts. Es war unmöglich, ſo geräuſchlos vorzurücken, daß der Feind nicht

unſre Annäherung bemerkte, und als wir bis auf Schuß⸗ weite heran waren, gab er uns eine Salve, die aber wegen der Dunkelheit wenig Wirkung that. Jedoch ſchlug eine Kugel in meine Bruſt, aber ich ließ mir nichts merken und war entſchloſſen ſo lange weiter zu gehn, als meine Kräfte es erlaubten. Trotz meiner Erſchöpfung war ich der Erſte, der den Damm erreichte, wo ich den Herzog abſetzte und hinſank, aber zum Glück nicht ins Waſſer, ſonſt hätte ich ohne Gnade ertrinken müſſen. Sie können ſich denken, daß ich an dem Folgenden keinen Theil nahm, aber ich hörte ſpäter, daß die Franzoſen ihren Poſten räumen mußten, wo⸗ gegen der Herzog ſich in den Stand geſetzt ſah, den Weg durch den Moraſt weiter zu führen und ſo die Circumvalla⸗ tion zu vollenden.

Bravoh! rief Proddy entzückt.Der Herzog hat Sie gewiß nicht vergeſſen, Sergeant!

Hören Sie weiter und Sie ſollen es erfahren, er⸗ wiederte Scales.Als ich zu mir kam, fand ich mich in meinem Zelt, wohin mich der Herzog hatte bringen laſſen, und der Chirurg verband meine Wunden. Ich fragte ihn, was er von der Sache dächte, und er ſagte, da er wüßte, daß ich mich nicht vor dem Tode fürchtete, ſo müßte er ſagen, daß ich nicht viel Ausſichten hätte. HGut, ſage ich, ſo