außer Dienſten tritt. 111
„Ach, nein, ich danke Ihnen,— ſehr verbunden,— nehmen wir's als geſchehen an,“ erwiederte Proddy und ſuchte ſich ſo weit als möglich zurück zu ziehn.
„Nun, wenn Sie nicht mit mir gehn wollen, ſo muß ich bei Ihnen bleiben,“ entgegnete Scales und nahm ſich einen Stuhl.„Meine Abſicht iſt, Sie nie wieder zu ver⸗ laſſen, Proddy.“
„O wirklich!“ rief der Kutſcher mit ſteigendem Schrecken.
„Nein, wir wollen uns nie wieder trennen,“ verſetzte Scales.„Ich habe jetzt einen ziemlich langen Urlaub er⸗ halten.“
„Was Sie ſagen,— ich dachte nicht, daß man ſich
von da unten auch Urlaub nehmen kann,“ rief Proddy.
„Von da unten!“ wiederholte der Sergeant.„Ach, ich verſtehe,— Sie meinen aus den Niederlanden.“
„Nennen Sie's, wie Sie wollen,“ verſetzte Proddy, „aber wir pflegen dem Ding einen andern Namen zu geben, der'n bischen häßlicher klingt.“
„Na, wir wollen uns nicht um einen Namen zanken,“ meinte der Sergeant.„Was ich ſagen wollte, iſt dies, daß ich nicht länger in Dienſten bin. Ich bin ſo gut, wie ein Todter.“
„O, ich weiß es,“ entgegnete Proddy ſchaudernd.
„Aber ich werde meine früheren Gewohnheiten nicht aufgeben,“ ſagte Scales;„ich werde, wie früher, die Trom⸗ mel ſchlagen und die Stiefeln des Herzogs putzen. Ich werde immer noch auf dem alten Fleck mein Weſen treiben.“
„O, um Gotteswillen nicht!“ rief Proddy.
„Warum nicht?“ fragte der Sergeant.„Iſt etwas vor⸗ gefallen? Was ſehn Sie mich denn ſo an? Finden Sie mich verändert?“ Miti zno
„Nicht ſo ſehr, als ich vermuthet hätte,“ erwiederte Proddy.


