Teil eines Werkes 
1. und 2. Theil (1844)
Entstehung
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40 Eine vertrauliche Mgn

nein, Mylord,— es iſt mhe zu thun,— vieles zu erringen, ehe wir uns zurückziehek⸗ Es wird noch Zeit genug ſein, unſere Stellen aufzugeben, wenn unſer Gewinn erſt größer iſt. Wenn ich Sie zum reichſten Edelmann in Europa ge⸗ macht habe, ſo wie Sie ſchon der erſte ſind, dann werde ich zufrieden ſein, aber nicht eher.“ „Sie ſind eine Frau unter Tauſenden,“ rief der Herzog voll Bewunderung. „Ich bin würdig, das Weib des Herzogs von Marl⸗ borough zu ſein,“ antwortete ſie ſtolz;„und mein Gemahl kann mir ſeine Ehre und ſein Glück ſicher anvertrauen. Ich werde gut für Beides ſorgen.“

„Ich zweifle nicht daran, Madame,“ rief der Herzog mit bewegter Stimme, indem er ihre Hand an ſeine Lippen vrückte,—„ich zweifle nicht daran. Aber ich wollte, Sie hätten Abigail nimmer in die Nähe der Königin gebracht.“

„Meine Beweggründe dazu waren dieſe,“ erwiederte die Herzogin.„Ich war es von Herzen müde, ewig um Ihre Majeſtät zu ſein, und um die Wahrheit zu ſagen, nach Eurer Durchlaucht Erhebung in den Reichsfürſtenſtand hielt ich dieß Amt für herabwürdigend. Ich brachte deßhalb Abigail, als die paſſendſte und ſicherſte Perſon, in meine Stelle. Ich finde jetzt, daß ich keine ſchlimmere Wahl hätte treffen können. Das Frauenzimmer fängt an, ſich gegen mich mit einem Hoch⸗ muth zu betragen, der deutlich beweist, wie ſehr ſie ſich auf den Schutz der Königin verläßt. Hiezu kommt noch, daß ich ein Einverſtändniß zwiſchen ihr und Harley entdeckt habe, der, wie Sie wiſſen, ihr Verwandter iſt.“

„Mit Harley!“ rief der Herzog.„Godolphin und ich haben ſeit einiger Zeit Argwohn gegen Harley geſchöpft und ihn aus dem Miniſterium zu entfernen geſucht. Aber die Königin hat ſich mit einer Hartnäckigkeit an ihn geklammert,

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