Teil eines Werkes 
1. und 2. Theil (1844)
Entstehung
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Der franzöſiſche Abenteurer

Nur eins müſſen Sie mir verſprechen, Herr Masham, ſagte ſie,daß Sie die Herausforderung des Marquis nicht annehmen wollen, wenn er Ihnen eine ſchickt. Ich würde es mir nie vergeben, wenn Ihnen etwas widerfährt.

Befürchten Sie nichts, erwiederte er ſcherzend.Es wird nicht gefährlich ſein.

Aber verſprechen Sie mir, ſich nicht zu ſchlagen, rief Abigail.Nein, wenn Sie anſtehen, ſo muß ich mir in der Königin eine Vermittlerin ſuchen. Ihr werden Sie nicht ungehorſam zu ſein wagen.*

Gewiß nicht, erwiederte Masham;aber es iſt kaum der Mühe werth, Ihre Majeſtät mit einer ſo geringfügigen Angelegenheit zu behelligen.

Die Angelegenheit iſt für mich ſo geringfügig nicht, entgegnete Abigail. Und dann unterbrach ſie ſich und lehnte ſich erröthend in den Wagen zurück und rollte nach dem Palaſtthore hin.

Sie haben große Theilnahme für Herrn Masham blicken laſſen, meine Theure, bemerkte Lady Rivers.Wenn er ein bischen eitel iſt(und welcher hübſche junge Menſch wäre das nicht), ſo wird er ſich einbilden, daß er eine Er⸗ oberung gemacht hat.

Nun, ich dächte, ich hätte für ihn nur eine ſehr natür⸗ liche Theilnahme gezeigt, erwiederte Abigail.Es ſollte mich ſehr verdrießen, wenn er ſich mit dieſem unangenehmen

Marquis de Guiscard ſchlüge.

Und noch mehr verdrießen, wenn er von dieſem unan⸗ genehmen Marquis, der, wie man ſagt, der gewandteſte Fechter in der Stadt iſt, zufüllig durch den Leib gerannt würde, verſetzte Lady Rivers.

Wie können Sie auch nur etwas ſo Gräßliches ver⸗ muthen, rief Abigail erblaſſend.Ich werde gewiß mit