Teil eines Werkes 
1. und 2. Theil (1844)
Entstehung
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und die Günſtlingin der Königin. 29

Ich habe alles geſehen, wie es ſich zugetragen hat, ſagte ein Soldat, der mit dem Gewehr über der Schulter herbeikam,und wenn es Ihnen, Sir, oder den Damen be⸗ liebt, ſo will ich dieſe beiden zänkiſchen Kutſcher auf die Wache bringen.

Das wird die Sache ſchwerlich ungeſchehen machen, mein guter Freund, entgegnete Masham,aber die Störung iſt beſeitigt.

Das iſt ſie ohne Zweifel, ſo weit ich dabei betheiligt bin, ſagte der Marquis, als er ſah, in welche unvortheil⸗ hafte Stellung er ſich verſetzt hatte, und plötzlich einen ent⸗ ſchuldigenden Ton annehmend,ich habe großes Unrecht gehabt. Meine Abſicht war nur, Ihnen meine Hülfe anzu⸗ bieten, Miß Hill, und ich muß um Verzeihung bitten, daß ich mich durch meine Aufregung zu ſo verdrießlichen Weit⸗ läuftigkeiten habe verleiten laſſen. Die Grobheit jenes Kerls hat meinen Zorn erregt. Es thut mir jedoch Leid um ihn und ich hoffe, eine Guinee wird ſeinen zerbrochenen Schädel wieder heilen. Herr Masham, Sie haben Urſache, mir für den Dienſt zu danken, den ich Ihnen geleiſtet habe, aller⸗ dings ohne es zu wollen, aber der darum doch nicht minder wichtig iſt. Meine Damen, ich habe die Ehre, mich Ihnen zu empfehlen. Und mit einer Verbeugung voll hoch⸗ müthiger Höflichkeit entfernte er ſich unter dem Gemurmel der Umſtehenden nach dem Palaſte zu.

Als der Kutſcher ſah, wie ſich die Dinge geſtalteten und welche Niederlage der Anſtifter dieſes Unfalls erlitten hatte, ſo hielt er es jetzt für zweckmäßig, Vernunſt anzu⸗ nehmen und wegen ſeines Antheils daran um Verzeihung zu bitten, während ſein Gegner davonfuhr. Hierauf faßte Abigail Muth und nahm ihren Sitz in der Kutſche wieder ein, indem ſie dem jungen Stallmeiſter, der ſie hineinhob, ihren wärmſten Dank für ſeine Höflichkeit ſagte.