Teil eines Werkes 
1. und 2. Theil (1844)
Entstehung
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und die Günſtlingin der Königin. 22

Unterbrechung umzuſehen. In dieſem Augenblicke ſtürzte der Marquis de Guiscard hinzu und öffnete den Schlag, um ihr herauszuhelfen, aber ſobald ſie ihn erblickte, zog ſie ſich unwillkührlich zurück.

Guiscard wandte ſich dann an Lady Rivers, aber ohne beſſeren Erfolg.

Sehr verbunden für Ihren gefälligen Beiſtand, Herr Marquis, antwortete Ihre Herrlichkeit,aber wir wollen lieber darin bleiben. Bitte, befehlen Sie dem Kutſcher, weiter zu fahren, oder ich werde ihn fortjagen.

Pardon, Mylady, rief Guiscard.Der Kerl will nicht auf mich hören. Sein inſulaniſches Blut iſt in Wallung. Kommen Sie, Miß Hill, ich muß darauf beſtehen, daß Sie ausſteigen. Ich fürchte, daß es noch ein Unglück gibt.

Sie find ſehr gütig, Herr Marquis, ſagte Abigail; aber Lady Rivers's Bedienten ſind bei der Hand und werden uns beſchützen. Ditchley, rief ſie einem Lackeien zu, der jetzt an den Schlag trat,ſeinen Arm!

Der Menſch wollte herzuſpringen, aber der Marquis winkte ihn ärgerlich fort. Unterdeſſen wüthete der Kampf zwiſchen beiden Kutſchern mit vermehrter Heftigkeit fort.

Ditchley! kreiſchte Lady Rivers, die ſich ernſtlich zu beunruhigen begann.

Gleich, Euer Herrlichkeit, entgegnete der Lackei, indem er ſich an dem Marquis vorbeizudrängen ſuchte.

Zurück, Kerl! ſchrie Guiscard.Laß dich warnen und komme mir nicht in den Weg.

Aber da er den Menſchen entſchloſſen ſah und ſich über die Vereitelung ſeines Planes erboste, ſo erhob er ſein Rohr und ſtreckte den unglücklichen Ditchley mit einem wohlgezielten Schlag auf den Schädel zu Boden.

Die beiden Damen, welche nicht vorausſehen konnten, wie weit die Gewaltthätigkeiten des Marquis gehen würden,