Teil eines Werkes 
1. und 2. Theil (1844)
Entstehung
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12 Der franzöſiſche Abenteurer

eroberten Fahnen und Standarten in der Weſtminſterhalle. angebracht waren, ſo wurden jetzt die bei Ramilies erbeuteten Siegeszeichen von einem großen Zuge von Reiterei und Fuß⸗

volk unter dem Donner der Kanonen und dem Freudenge⸗

ſchrei von Myriaden von Zuſchauern nach Guildhall gebracht und dort aufgehängt. Die Popularität des Herzogs war in ihrem Zenith. Sich ihm zu widerſetzen wäre eben ſo ge⸗ fährlich geweſen, als die Entthronung der Königin ſelbſt zu verſuchen. Die Stimme der Parteien erſtarb unter dem Donner des allgemeinen Beifalls und für den Augenblick waren die Beſtrebungen ſeiner Feinde gelähmt.

e 1707; ſolches war Anna's Lage. Auuferlich

n alles lächelnd und heilbringend, und die Königin die

ücklichſte, ſo wie ſie die beſte war, wo nicht die größte

Souerainin von Europa. Daß ſie geheimen Kummer litt, ſo wie auch, daß ihr der Zuſtand der Abhängigkeit, in welchem

ſie erhalten wurde, Verdruß verurſachte, iſt ſchon erwähnt

worden und wir haben auch gezeigt, daß ſie mit den Kabalen

und Zwiſtigkeiten ihres Kabinets nicht unbekannt war. Nur.

einem Buſen vertraute ſie ihre geheimen Sorgen an,

nur in ein Ohr flüſterte ſie ihre Wünſche oder Pläne. Und

die Begünſtigte, wir brauchen es nicht zu wiederholen, war

Abigail Hill.

Zweites Kapitel. Der ie Abenteurer und die Günſtlingin der Königin.

Der kznigllce Geburtstag ward unter Anna's Regie⸗ rung gewöhnlich mit außerordentlichem Glanz gefeiert, aber