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„Ja, einen himmliſchen Traum, ehrwuͤrdiger Herr,“
verſetzte ſie.„Ich glaubte meine Kinder— Richard und Alizon— in einem ſchoͤnen Garten zu ſehen— o! wie engelgleich ſahen ſie aus— und ſie ſagten mir,
ich wuͤrde bald bei ihnen ſein.“
„Und ich zweifle nicht, daß die Viſion wird erfuͤllt werden,“ entgegnete der Geiſtliche.„Ihr habt Verge⸗ bung erlangt und ich hoffe, daß Euer Seelenheil voll⸗ kommen geſichert iſt. Und nun muͤßt Ihr Euch auf Eure letzte Pruͤfung vorbereiten.“
„Ich bin vollkommen vorbereitet,“ verſetzte ſie; „aber wollt Ihr nicht zu den Andern gehen?“
„Ach! liebe Tochter,“ entgegnete der Geiſtliche, „außer Nance Redferne weiſen Alle meinen Beiſtand zuruͤck und wollen in ihren Suͤnden ſterben.“
„Dann geht zu Nance, Herr, ich bitte Euch,“ ſagte ſie,„vielleicht kann ſie noch gerettet werden. Aber wie iſt es mit Jennet? Wird ſie auch ſterben?“
„Nein,“ entgegnete der Geiſtliche;„da ſie als Zeu⸗ gin gegen ihre Verwandten auftritt, wird ihr das Leben geſchenkt.“
„Der Himmel gebe, daß ſie nicht mehr Unheil an⸗ richtet,“ rief Alice Nutter.
Dann uͤbergab ſie ſich den Gehuͤlfen des Henkers und wurde hinausgefuͤhrt. Als ſie in die freie Luft trat, ging eine Veraͤnderung mit ihr vor und es be⸗ maͤchtigte ſich ihrer eine ſolche Schwaͤche, daß man ſie unterſtuͤtzen mußte. In dieſem Zuſtande wurde ſie zum Scheiterhaufen gefuͤhrt; aber ſie wurde ſchwaͤcher und ſchwächer und ſank endlich in die Arme der Maͤn⸗
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