Teil eines Werkes 
3. und 4. Bd. (1849)
Entstehung
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ner zuruͤck, die ſie unterſtuͤtzten. Dennoch trugen ſie ſie weiter. Als der Henker ſeine Hand ausſtreckte, um ſie ſeinen Gehuͤlfen abzunehmen, fand es ſich, daß ſie todt war. Dennoch band er ſie an den Pfahl und ihr Koͤrper wurde verbrannt. Hunderte von Zuſchauern ſahen dieſe ſchrecklichen Feuer und frohlockten bei den Qualen der Elenden. Ihr Schreien und ihre Läſte⸗ rungen waren entſetzlich und der Ort glich einer Hoͤlle . auf Erden.

Jennet ging, zum Schrecken des Herrn Potts, frei aus, welcher fuͤrchtete, ſie wurde ihre gedrohte Rache an ihm auslaſſen. Und in der That litt er an Glieder⸗

reißen und Kraͤmpfen, welche er ihr zuſchrieb, die er

aber wahrſcheinlicher einer Erkaͤltung zu danken hatte, die er ſich in den Suͤmpfen des Pendle-Waldes zuge⸗ zogen hatte. Es wurde ihm indeß das Vergnuͤgen, ihrer Hinrichtung beizuwohnen, zu Theil, als ſie einige Jahre ſpäter der vergeltenden Gerechtigkeit anheim fiel. Jennet war die letzte der Hexen von Lancaſhire. Seitdem hat die Heperei unter den Damen der Graf⸗ ſchaft eine andere Form angenommen obgleich ihr Zauber ſo mächtig iſt, wie immer. Wenige koͤnnen ihnen jetzt entgehen wenige wuͤnſchen es. Aber Allen, die ſich vor einem funkelnden Auge und einer bluͤhenden Wange fuͤrchten und dem Junggeſellenſtande treu blei⸗ 6 ben wollen, muß ich zurufen:Huͤtet Euch vor den Hepen von Lancaſhire!

Druck von J. B. Hirſchfeld in Leipzig.