Teil eines Werkes 
3. und 4. Bd. (1849)
Entstehung
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„Wenn Tib mich nicht verlaſſen haͤtte, ſollte er Dich in Stuͤcke zerreißen, Du garſtiges kleines Unge⸗ heuer,“ rief ſie.

„Selbſt Ungeheuer, Du ſcheußlicher kleiner Kruͤp⸗

pel,“ rief der unwillige Anwalt.„Wenn Du ſolche

Scheltworte anwendeſt, werde ich Dich knebeln laſſen. Du ſollſt nach Lancaſter Caſtle gebracht und verbrannt werden.“ ₰

„Ihr ſeid eben ſo boͤſe, wie ich, und noch boͤſer,“ entgegnete Jennet,„und verdient das Verbrennen eben ſo gut, wie ich; und der Koͤnig ſoll Eure Streiche wiſſen,“ rief ſie, als Jakob an der Thuͤr des Pavillons erſchien.„Ihr wolltet Alizon in die Schlinge ziehen. Ihr wolltet, daß ich ſie tödten ſollte. Ich war nur Euer Werkzeug.“

„Verſtopft ihr den Mund— knebelt ſie,“ rief Potts.

„Nein, nein, ſie ſollen mir den Mund nicht ver⸗ ſtopfen— ſie ſollen mich nicht knebeln,“ rief Jennet.

„Ich will frei heraus ſprechen. Der Koͤnig ſoll mich

hoͤren. Ihr ſeid eben ſo ſchlimm, wie ich.“

„Alles Bosheit, Eure Majeſtaͤt— pure Bosheit,“ rief der Anwalt.

„Ohne Zweifel iſt es groͤßtentheils Bosheit,“ ver⸗ ſetzte Jakob;„aber ich fuͤrchte, es iſt auch etwas Wah⸗ res daran, Herr. Und auf jeden Fall wird es mich verhindern, irgend Etwas fuͤr Euch zu thun.“

„Da haſt Du meine Hoffnungen vernichtet, Du kleiner Kruͤppel!“ rief Potts wuͤthend.

„Es iſt mir ſehr lieb,“ ſagte Jennet.„Ihr koͤnnt mich

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