Teil eines Werkes 
3. und 4. Bd. (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

*

nach Lancaſter Caſtle bringen, aber nicht verbrennen. Das weiß ich ſehr wohl. Ich werde herauskommen, und dann nehmt Euch in Acht, Kerl; denn ſo gewiß, wie ich Mutter Demdike's Enkelin bin, will ich Euch

plagen, daß Euch faſt die Seele aus dem Leibe fährt.“

3„Fuͤhrt die Gefangenen weg und laßt ſie unter 6 ſicherem Geleit nach Lancaſter Caſtle bringen,“ ſagte

„Und da die Aſſiſen naͤchſte Woche beginnen, ſo wird man nicht viel Umſtaͤnde mit ihnen machen, Eure Majeſtaͤt,“ bemerkte Potts.„Ihre Schuld kann un⸗ 1 wwriderleglich bewieſen werden, darum wird man ſie ge⸗ 1* wiß ſchuldig finden und verbrennen.“ Als die Gefangenen weggefuͤhrt wurden, ſah ſich Nance Redferne um, bis ſie dem Auge des Squire be⸗ gegnete, und nickte leiſe mit dem Kopfe, als wollte ſie ihm Lebewohl ſagen. Nicolaus erwiederte den ſtummen Gruß.— „Arme Nance,“ rief er mitleidig,„ich nehme auf⸗ richtigen Antheil an ihr. Ich wollte, es gebe ein Mit⸗

tel, ſie zu retten!“ 4 *„Es giebt keins,“ ſagte Sir Ralph Asſheton.„Und

Ihr koͤnnt von Gluͤck ſagen, daß man Euch nicht als. ℳ ihren Mitſchuldigen feſtgenommen hat.“ P

Als Jennet weggefuͤhrt wurde, uͤberhaͤufte ſie Potts beſtaͤndig mit Drohungen und Verwuͤnſchungen.

Dann wurde noch ein anderer Officier der Leib⸗ garde herbeigerufen, und Jakob ſagte zu ihm:

„Es iſt noch eine Gefangene in dem Pavillon. Sie muß gleichfalls nach Lancaſter Caſtle gebracht wer⸗

Ainsworth, Hexen. 1V.