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„Habt Ihr uns noch ſonſt eine Bitte vorzutragen?“ fragte der Koͤnig.
„Keine, Sire, außer daß ich alles Land, welches ich Herrn Roger Nowell geraubt habe, zuruͤck zu erſtatten wuͤnſche und noch einige angrenzende Ländereien hinzu⸗ fuͤgen moͤchte, nur unter der Bedingung, jaͤhrlich eine kleine Summe an die Armen der Gemeinde zu geben, um in ihren Gebeten meiner zu gedenken.“
„Wir wollen dafuͤr ſorgen, daß es geſchieht,“ ſag⸗ ten Sir Ralph und Nicolaus.
„Auch ich werde das Meinige thun,“ ſagte No⸗ well.„Alles Unrecht, welches Ihr mir zugefuͤgt habt, verzeihe ich Euch jetzt gern und vollſtaͤndig, und moͤge der Himmel noch nach ſeiner unendlichen Gnade Euch ebenfalls vergeben.“
„Amen!“ rief der Monarch. Und alle Andern ſtimmten in den Ausruf ein.
Der Koͤnig naͤherte ſich hierauf der Thuͤr, die von den beiden Asſhetons fur ihn geoͤffnet wurde. Am Fuß der Stufen ſtand Potts nebſt einem Officier der Garde und einer Abtheilung Hellebardirer. In ihrer Mitte, die Haͤnde auf dem Ruͤcken gebunden, befanden ſich Jem Device, ſeine Mutter, Jennet und Nance Redferne. Jem ſah duͤſter und trotzig— Eliſabeth niedergeſchlagen aus— aber Jennet hatte ihren gewohnten boshaften Ausdruck beibehalten. Die arme Nance war die einzige, welche Mitleid erregte. Jennet's Bosheit ſchien jetzt ge⸗ gen Herrn Potts gerichtet, den ſie beſchuldigte, ſie ver⸗ rathen und betrogen zu haben.


