Teil eines Werkes 
3. und 4. Bd. (1849)
Entstehung
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Während dieſes Theils ihrer Unterredung ſchwoll der Kater zur Groͤße eines Tigers an und ſeine Augen funkelten wie feurige Kohlen. Er machte eine Bewe⸗ gung, als wollte er vorwaͤrts ſpringen, aber die Stimme des Gebets hielt ihn zuruͤck und er ſchrumpfte wieder zu ſeiner fruͤheren Groͤße zuſammen.

„Die arme Jennet iſt von dem boͤſen Feinde um⸗ garnt,“ murmelte das Maͤdchen,„und iſt auf ewig ver⸗ loren. Wollte Gott, ich könnte ſie retten!“

„Es kann nicht ſein,“ verſetzte der Juͤngling.„Sie iſt nicht mehr zu retten.“

Das kleine Maͤdchen knirſchte vor Wuth mit den Zaͤhnen.

„Aber meine Mutter— jetzt verzweifle ich nicht an ihrer Rettung,“ ſagte Alizon.„Sie hat die Scla⸗ verei gebrochen, die ſie band, und wenn ſie bis zuletzt der Verſuchung widerſteht, bin ich gewiß, daß ſie wird gerettet werden.“

„Der Himmel helfe ihr!“ rief Richard.

Kaum waren die Worte ausgeſprochen, als der Kater verſchwand.

„Ei, Tib!— Wo biſt Du, Tib? Ich bedarf Deiner,“ ſagte das kleine Maͤdchen in leiſem Tone.

Aber der dienſtbare Geiſt achtete nicht auf den Ruf.

„Wohin mag er gegangen ſein?“ fluͤſterte Jennet. „Tib!— Tib!“

Aber der Kater kam immer nicht.

„Dann muß ich das Werk ohne ihn vollbringen,“ fuhr das kleine Maͤdchen fort;„und ich will es nicht länger aufſchieben.“

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