Teil eines Werkes 
3. und 4. Bd. (1849)
Entstehung
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zu halten vermochte, obgleich Merlin, faſt eben ſo auf⸗ geregt wie ſein Herr, jede Sehne anſtrengte.

Auf dieſe Weiſe ging es uͤber die mit Haidekraut bewachſene Ebene, um den ſumpfigen Pfuhl und uͤber den Graben, bis ſie faſt die hintere Seite des Pendle⸗ huͤgels erreichten, welche ſich wie eine unuͤberſteigliche Schranke vor ihnen erhob. Bisher ſchien der Haſe im Vortheil geweſen zu ſein; aber jetzt wendete ſich das Blatt, und da es ſchien, als werde der Hund ihn gleich packen, ſo erwartete er jeden Augenblick, daß er ſeine natuͤrliche Geſtalt wieder annehmen werde. Die Verfol⸗ gung brachte ihn in die Naͤhe von Barley, deſſen rohe Strohhuͤtten er deutlich ſehen konnte, und der junge Mann glaubte, daß die Alte dort wohne und dorthin eile, um in ihrer Wohnung Zuflucht zu ſuchen. Aber vorher hoffte er ſie gefangen zu nehmen, und er rief noch einmal dem Hunde zu und ſetzte Merlin die Spo⸗ ren in die Seiten. Indeſſen ſtellte ſich ihm ein Hinder⸗ niß in den Weg, worauf er nicht gerechnet hatte. Gerade in der Richtung, die der Haſe eingeſchlagen hatte, befand ſich ein tiefer nicht mehr gebrauchter Steinbruch, der ganz mit Gebuͤſch umgeben war, ſo daß man ihn nicht ſehen konnte. Als er nur noch wenige Schritte von dieſem Abgrunde entfernt war, machte der Hund einen Satz nach dem flie⸗ henden Haſen, verfehlte ihn aber; der letztere ſprang vorwaͤrts und beide ſtuͤrzten zuſammen uͤber den Rand des Steinbruchs. Richard waͤre beinahe gefolgt, und in dieſem Falle wäre er unvermeidlich in Stuͤcke zerſchmet⸗ tert worden; da er aber die Gefahr entdeckte, ehe es zu ſpaͤt war, ſo zog er Merlin mit einer heftigen Anſtrengung,

Ainsworth, Hexen. IIl.. 4