wobei dieſer ſich auf die Hanken ſetzte, noch am Rande des Abgrundes zuruͤck.
Der junge Mann empfand einen Schauder, als er in die Tiefe des Steinbruchs hinunterblickte und die ſpitzigen Vorſpruͤnge und die gebrochenen Steine ſah, auf die er wuͤrde hingefallen ſein; aber er ſah ſich vergebens nach der alten Hexe um, deren zerſchmetterten Koͤrper er nebſt dem des Hundes zu erblicken erwartete; und er fragte ſich, ob die Jagd nicht ein bloßer Fallſtrick fuͤr ihn geweſen, den die Hexe und ihr dienſtbarer Geiſt ihm gelegt, um ihn ins Verderben zu fuͤhren. Wenn dies der Fall war, ſo hatte ihn die Vorſehung gerettet.
Indem er den Steinbruch verließ, war es ſein erſter Gedanke nach Barley zu gehen, welches jetzt nur wenige hundert Schritte entfernt war, um Nachforſchungen we⸗ gen Mutter Chattor anzuſtellen und ſich zu verſichern, ob ſie wirklich dort wohne; bei weiterer Ueberlegung aber hielt er es fuͤr das Beſte, ohne weiteren Aufſchub nach Goldſhaw zuruͤckzukehren, damit ſeine Freunde, die nicht wußten, was ihm begegnet war, ſeinetwegen nicht unru⸗ hig werden moͤchten; aber er beſchloß, ſobald er das ge⸗ genwaͤrtige Geſchaͤft beendet haͤtte, die Hexe weiter zu verfolgen. Da er raſch weiter ritt, ſo hatte er bald den Raum zwiſchen dem Steinbruch und dem Hohlwege von Goldſhaw uͤberſchritten und war im Begriff in den letz⸗ teren einzubiegen, als er Stimmen vernahm, die ein Sterbelied ſangen, und indem er anhielt, um zu hor⸗ chen, erblickte er einen kleinen Zug, der ſeinen langſamen und ſchwermuͤthigen Weg nach derſelben Richtung nahm, und vier Maͤnner in tiefer Trauer gingen voran, die


