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Mit einem Gefuͤhl des Aergers uber die Taͤuſchung, war Richard im Begriff, umzukehren, als ein großer ſchwarzer Jagdhund aus einer nahen Schlucht hervor⸗ kam und ſich ihm naͤherte. Die Seltenheit dieſes Vor⸗ falles bewog ihn, anzuhalten und das Thier aufmerkſam anzuſehen. Als er ſich ihm naherte, ſah ihm das Thier bedeutungsvoll ins Geſicht und ſchien ihn aufzufordern, ihm zu folgen. Der junge Mann, dem des Hundes Weſen auffiel, folgte ihm und war noch nicht weit ge⸗ kommen, als ein Haſe von ungewoͤhnlicher Groͤße, und grah vor Alter, unter einem Buſche hervorſprang und davon lief, waͤhrend der Jagdhund ihn verfolgte.
Mit der herrſchenden Meinung bekannt, daß eine Here eine ſolche Geſtalt annimmt, wenn ſie zu entfliehen oder Unheil anzurichten wuͤnſcht, kam Richard ſogleich zu dem Schluſſe, daß der Haſe Niemand anders, als Mutter Chattor ſei, und ohne ſich Zeit zu laſſen, was der Hund ſein moͤge oder warum er in einem ſo auf⸗ fallenden und anſcheinend glucklichen Augenblick kam, ſchloß er ſich ſogleich der Verfolgung an und trieb den Hund durch lebhaften Zuruf an. 5
So alt auch der Haſe war, ſo lief er doch mit außerordentlicher Schnelligkeit, uͤberſprang jede Stein⸗ mauer und jedes Hinderniß, welches ihm im Wege war, und wich mehr als einmal auf liſtige Weiſe ſeinen Ver⸗ folgern aus. Aber jede Liſt wurde durch den ſchnellen und klugen Hund vereitelt, und endlich begab ſich das verfolgte Thier auf das freie Feld, wo die Verfolgung ſo raſch wurde, daß Richard kaum mit derſelben Schritt


