Teil eines Werkes 
3. und 4. Bd. (1849)
Entstehung
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wieder und wendete ſich noch einmal an Mutter Dem⸗ dike, aber die unverſoͤhnliche Alte verſpottete und ver⸗ fluchte ihn, und ſagte, wenn er ihr auch Alles bringe, was ſeine Muͤhle enthalte, und ſein ganzes Vermoͤgen hinzufuͤge, ſo wuͤrde ſie doch ſein Kind nicht verſchonen. Er kehrte mit gebrochenem Herzen zuruͤck und verließ das Bett des armen Maͤdchens nicht eher, als bis ſie ihren letzten Athemzug gethan.“

„Der arme Richard! ſeiner einzigen Tochter beraubt — und ohne Weib, um ihn zu tröſten! Ich bemitleide ihn aus dem Grunde meines Herzens,“ ſagte Beß, deren Thraͤnen waͤhrend der Erzählung raſch gefloſſen waren.

„Er iſt vor Kummer beinahe von Sinnen,“ ſagte der Arzt.„Ich hoffe, er wird keine uͤbereilte Handlung begehen.“

Die ganze Geſellſchaft ſprach ihr tiefes Mitleid we⸗ gen des fruͤhzeitigen Todes der Muͤllerstochter aus und unterredete ſich eben uͤber die ſeltſamen Umſtaͤnde, wo⸗ von derſelbe begleitet geweſen, als ſie plotzlich vor der Thuͤr die Hufſchlaͤge eines Pferdes vernahmen. Im naͤchſten Augenblick trat ein Mann von mittleren Jahren und in tiefer Trauer ins Haus; doch trug er ſeine Klei⸗ der auf ſolche Weiſe, daß dadurch die Zerruͤttung ſeines Geiſtes an den Tag gelegt wurde. Seine Blicke waren wild und verſtoͤrt, ſeine Wangen hohl, und er ſtuͤrzte ſo ploͤtzlich in das Zimmer, daß er anfangs die dort ver⸗ ſammelte Geſellſchaft nicht bemerkte.

„Ei, Richard Baldwyn, ſeid Ihr es?“ rief der Wundarzt.

„Was! iſt dies der Vater?“ rief Potts, ſein No⸗

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