Teil eines Werkes 
3. und 4. Bd. (1849)
Entstehung
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mer blieb er halsſtarrig, und als ſie wieder erſchien, wollte er Hand an ſie legen. Aber ſie erhob ihren Stock und ſagte:„„Ich habe Dir zwei Warnungen ertheilt, Richard, und Du haſt ſie nicht beachtet. Jetzt will ich Dir im Ernſt einen Schlag verſetzen, der Dich ſchmer⸗ zen ſoll. Was Du am meiſten liebſt, ſollſt Du verlie⸗ ren.““ Hierauf fiel ihm ein, daß das Theuerſte, was er auf der Welt beſitze, ſeine Tochter Marie ſei; und da Richard furchtete, daß ihr Etwas zu Leide geſchehen koͤnnte, wuͤnſchte er den Streit mit der alten Hexe wie⸗ der auszugleichen; aber er war jetzt zu weit gegangen und ſie wollte nicht auf ihn hoͤren, ſondern ſprach einige Worte aus, worunter der Name des Maͤdchens vorkam, drohte mit dem Stocke gegen das Haus und entfernte ſich. Am naͤchſten Tage wurde die arme Marie krank und ihr Vater wendete ſich in ſeiner Verzweiflung an die alte Chattor, die ihm Huͤlfe verſprach und ohne Zwei⸗ fel auch ihr Moͤglichſtes that, denn ſie hätte gern ihre Nebenbuhlerin ihrer Beute beraubt; aber die Letztere war ihr zu ſtark und mit dem ungluͤcklichen Schlachtopfer wurde es taͤglich ſchlimmer und ſchlimmer. Ihre bluͤ⸗ hende Wange wurde weiß und hohl, ihre dunklen Augen ſchimmerten von unnatuͤtlichem Glanze und ſie wurde nicht mehr an den Ufern von Pendle Water geſehen. Schon fruͤher hatte der betruͤbte Vater meine Huͤlfe in Anſpruch genommen; ich that Alles, was ich konnte, aber ich wußte, daß ſie ſterben wuͤrde, und ich ſagte es ihm. Ich fuͤrchtete, daß dieſe Nachricht ihn tödten wuͤrde, denn er fiel wie ein Stein zu Boden, und ich bereute, daß ich mich ausgeſprochen. Indeſſen erholte er ſich