Teil eines Werkes 
3. und 4. Bd. (1849)
Entstehung
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Anwalt.„Wie verzweifelt ſtark ſie iſt! ſie wird mich mor⸗ den! Huͤlfe! Huͤlfe! Das Weib muß eine Hexe ſein.“

„Eine Hexe! ich will Euch lehren, mir ſolche Na— men beizulegen!“ rief die erzuͤrnte Wirthin, mit noch groͤßerer Wuth zu ſchlagen fortfahrend.

„Huͤlfe! Huͤlfe!“ bruͤllte Potts.

In dieſem Augenblick kehrte Nicolaus aus dem Pferdeſtalle zuruͤck und als er ſah, wie die Sache ſtand, eilte er dem Anwalt zu Huͤlfe.

„Nun, Beß,“ rief er, ihren Arm faſſend,„jetzt hat er genug. Was hat Herr Potts vorgehabt? Er hat Dich doch hoffentlich beleidigt?“

„Nein, dafuͤr werde ich ſchon ſorgen, Squire,“ ver⸗ ſetzte die Wirthin.

„Ich ſagte ihm, er wuͤrde Nichts als Ale hier be⸗ kommen, doch er machte ſich uͤber die Flaſche Wein her, und ſo nahm ich nur eben die Hetzpeitſche herunter, um ihn beſſere Sitten zu lehren.“

„Ihr wollt mich belehren, Ihr unwiſſender und unverſchaͤmter Huſar?“ rief Potts wuͤthend,„glaubt Ihr, daß ich mich von einer ſtaͤmmigen Hexe, wie Ihr ſeid, Sitten lehren laſſe? Ich will Euch lehren, einen thät⸗ lichen Angriff auf einen Gentleman zu machen! Ich will ſogleich eine Klage gegen Euch bei meinem vortreff— lichen Freunde und Clienten Herrn Roger Nowell vor⸗ bringen, der gerade jetzt in Eurem Hauſe iſt, und Ihr ſollt bald finden, mit wem Ihr zu thun habt—“

„Potz Tauſend!“ rief Beß,„wer mag es ſein?— Ich hielt Euch fuͤr einen von den Knechten, Mann.“

„Feuer und Wuth!“ rief Potts;„dies iſt uner⸗

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