Teil eines Werkes 
3. und 4. Bd. (1849)
Entstehung
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aufgenommen; als aber ein unbedeutender Streit ent⸗ ſtand, ſtaͤubte ſie, nach ihrem eigenen Ausdruck, ihrem Liebhaber tuͤchtig die Jacke aus, worauf er anderes Sin⸗ nes wurde und ein fuͤgſameres und leichter haͤndiges Maͤd⸗ chen zur Frau nahm. Obgleich Beß dieſen unzweideu⸗ tigen Beweis von ihrer Faͤhigkeit gegeben, einen Ehemann zu regieren, ſo erhielt ſie doch keinen zweiten Antrag; auch ſchien es nicht wahrſcheinlich, daß ſie noch einen erhalten werde, da ſie jetzt bereits das reife Alter von vierzig Jahren erreicht hatte.

Ihr Gaſthaus war außerordentlich reinlich und be⸗ quem eingerichtet. Der Fußboden war freilich von feſt⸗ geſtampftem Lehm und die Fenſter wenig mehr, als ſchmale Oeffnungen mit ſchweren ſteinernen Einfaſſungen, noch mehr verdunkelt durch ſehr kleine Scheiben; aber die Baͤnke waren außerordentlich rein, und ſo auch der lange eichene Tiſch in der Mitte des einzigen großen Zimmers im Hauſe. Ein freiſtehender Kamin nahm das

eine Ende des Zimmers ein, und war vor dem Zuge

der Thuͤr durch einen Schirm von dunklem Eichenholz geſchuͤtzt; vor demſelben befand ſich eine Bank, und hier oder in den Vertiefungen des Kamins ſelbſt pflegten die Nachbarn in den Winternaͤchten zu ſitzen, vor dem hel⸗ len Feuer zu ſchwatzen und Kruͤge ſtarkes und ſoͤffiges Bier zu leeren; und da Perſonen beiderlei Geſchlechts, junge ſowohl wie alte, dorthin kamen, ſo wurde an Eli⸗ ſabeth's Kamin manche Partie geſchloſſen. Von den ge⸗ ſchwaͤrzten Balken hing ein guter Vorrath von Schinken, Speckſeiten und geraͤucherten Zungen, auch war da eine Maſſe Haferkuchen und ſelbſtgebackenes Brod, waͤhrend,