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wenn dieſer Vorrath erſchoͤpft ſein ſollte, in dem wohl⸗ gefuͤllten Mehlkaſten, der in einem Winkel ſtand, reich⸗ liche Mittel vorhanden waren, ihn wieder zu ergaͤnzen. Ueberhaupt hatte der Ort ein Anſehen des Ueberfluſſes, wie der Bequemlichkeit.
Groß war Eliſabeth's Beſtuͤrzung, als der arme Hauſirer, der ihr Haus vor nicht laͤnger als einer Stunde voll Geſundheit und Lebenskraft verlaſſen hatte, in ſo klaͤglichem Zuſtande zuruͤckgebracht wurde; und als man ihn vor ihrer Thuͤr niederlegte, vermochte ſie ungeachtet ihres maͤnnlichen Charakters nur mit Schwierigkeit einen Schrei zu unterdruͤcken. Sie gab ſich indeſſen nicht dieſer Schwaͤche hin; da ſie aber ſogleich ſah, was das Beſte fuͤr ihn ſei, ſo ließ ſie ihn von den Leuten in das Zim⸗ mer tragen, wo er die Nacht zugebracht, und auf das Bett niederlegen. Zum Gluͤck war ärztliche Huͤlfe bei der Hand, denn zufaͤllig war Sudall, der Wundarzt von Colne, im Hauſe; denn er war wegen der großen Krank⸗ heit, die in Sabden und uͤberall in der Gegend herrſchte, nach Goldſhaw gekommen. Sudall ging ſogleich zu dem Leidenden und wendete einen ſtarken Aderlaß an, worauf der arme Mann ſich viel leichter fuͤhlte. Richard Asſhe⸗ ton fuͤhrte den Wundarzt auf die Seite und befragte ihn nach ſeiner Meinung uͤber den Kranken, worauf Sudall ihm ſagte, er glaube nicht, daß das Leben des Hauſirers in Gefahr ſei, doch zweifle er, daß er jeden Gebrauch ſeiner Glieder wieder erlangen werde.
„Ihr ſchreibt den Anfall doch vermuthlich nicht der Hexerei zu, Herr Sudall?“ ſagte Richard.
„Ich ſpreche nicht gern meine Meinung daruͤber


