wein, welches er mir reſpertvoll reichte. Ich lehnte das Anerbieten ab, aber er drang es mir auf.
„Sie bedürfen deſſen, Signor,“ ſagte er.„Sie haben dieſe Nacht noch viel zu thun. Sie fürchten viel⸗ leicht, daß das Getränk etwas Schädliches enthält. Se⸗ hen Sie!“
Und er trank es aus.
Hierauf konnte ich mich nicht weigern, ihm Be⸗ ſcheid zu thun.
„Und nun, Signor,“ ſagte der Greis, ſich ein we⸗ nig von der Gruppe entfernend,„darf ich ein Wort mit Ihnen allein reden? Ihr Name?“
Da ich keinen Grund hatte, ihm denſelben zu ver⸗ ſchweigen, ſo nannte ich ihn.
„Hm! hatten Sie keinen Verwandten Namens B. 2“ „Durchaus keinen.“
Und ich ſeufzte, denn ich dachte an meine verlaſſene Lage.
„Seltſam!“ murmelte er und fügte dann mit grimmigem Lächeln hinzu,„aber Aehnlichkeiten ſind leicht zu erklären.“
„Welche Aehnlichkeit?“ fragte ich.„Wem bin ich ähnlich? Und welches iſt der Grund Eures nnerklärli⸗ chen Benehmens?“*
„Sie ſollen es hören,“ verſetzte er mit düſterem Blicke.„Laſſen Sie uns unter den Schatten jener Bo⸗ gen treten, ſo daß jene Horcher uns nicht hören. Was ich Ihnen zu erzählen habe, iſt für Ihr Ohr allein.“


