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Auriol oder: Das Lebenselixier : ein Roman : Bd. 1 und 2 / von W. Harrison Ainsworth. Aus dem Engl. übers. von Ernst Susemihl
Entstehung
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der ſo hoch in der Achtung der Kirche ſteht, und Dn möchteſt nicht im Stande ſein, ſie zu beweiſen.

Der Sohn warf dem Vater einen bedeutungsvollen Blick zu und flüſterte ihm Etwas ins Ohr. Der Greis wurde plötzlich ruhig.

Recht, recht, ſagte er;ich habe mich bedacht. Es war nur ein Stoß. Er iſt reich und ich bin arm; in Rom iſt keine Gerechtigkeit für die Armen.

Meine Börſe ſteht zu Euren Dienſten, ſagte ich einſchreitend.Auf meinen Beiſtand könnt Ihr rech⸗ nen.

Auf Ihren Beiſtand! wiederholte der Greis, mich anſtarrend;wollen Sie mir beiſtehen, Signor?

Das will ich.

Genug. Ich werde Sie an Ihr Verſprechen er⸗ innern.

Halt, alter Mann, ſagte ich,beantwortet mir eine Frage, ehe Ihr Euch entfernt. Welches war eben der Grund Eures Schreckens?

Sie ſollen es ſpäter erfahren, Signor, ſagte er; ich muß jetzt gehen. Folgen Sie mir nicht, fügte er hinzu, als er ſah, daß ich die weitere Erklärung des Geheimniſſes wünſchte.Sie werden jetzt Nichts erfahren und nur meine Sicherheit gefährden. Addio, Signor.

Und mit haſtigen Schritten verließ er, von ſeinem Sohne begleitet, die Kirche.

Wer iſt dieſer Greis? fragte ich den Prieſter.

Ich weiß es eben ſo wenig wie Sie, verſetzte