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Auriol oder: Das Lebenselixier : ein Roman : Bd. 1 und 2 / von W. Harrison Ainsworth. Aus dem Engl. übers. von Ernst Susemihl
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niir wendend, ging er auf den Greis zu und ſchüttelte ihn heftig. Der Letztere bebte vor ſeiner Hand zurück und ſuchte ihm auszuweichen; aber es war unmöglich. Der Fremde flüſterte ihm einige Worte ins Ohr, deren Inhalt ich errathen konnte, da die Geberden gegen mich gerichtet waren. Der Greis antwortete. Indem er dies that, zeigte er ſich flehend und verzweifelnd. Der Fremde entgegnete auf wilde und heftige Weiſe und ſtampfte ſogar auf den Boden; aber der Greis umfaßte noch ſeine Knie.

Schwacher, abergläubiſcher Thor! rief endlich der Fremde,ich will nicht mehr Worte an Dich ver⸗ ſchwenden. Thue oder ſprich, was Du willſt, aber hüte Dich!

Und ihn hochmüthig mit dem Fuße zurückſtoßend, ſchritt er davon.

Das ehrwürdige Haupt des Greiſes ſchlug auf den marmornen Fußboden. Seine Schläfe wurden von dem Falle verletzt und das Blut ſtrömte aus der Wunde. Als er wieder zu ſich kam, ſprang er auf augenblick⸗ lich hatte er ein Meſſer in der Hand und würde ſeinen Gegner angegriffen und ohne Zweifel getödtet haben, wäre er nicht von ſeinem Sohne und einem Prieſter, der ſich ihnen angeſchloſſen, gewaltſam zurückgehalten worden.

Fluch! rief der Greis,ein Stoß von ihm von jener Hand! Ich will ihn tödten, und wäre es an den Stufen des Altars; und hätte er tauſend Leben,