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Auriol oder: Das Lebenselixier : ein Roman : Bd. 1 und 2 / von W. Harrison Ainsworth. Aus dem Engl. übers. von Ernst Susemihl
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zurück, und hätte ihn ſein Begleiter nicht unterſtützt, würde er auf das Steinpflaſter niedergefallen ſein.

Da ich nicht wußte, wie ich ihm ſolche Unruhe verurſacht haben ſollte, eilte ich dem Greiſe zu Hülfe, als ſein Sohn, denn das war er, wie ſich ſpäter zeigte, mich rauh zurückſtieß und mit der Hand nach ſeinem Gürtel griff, als ſuchte er ein Mittel, das weitere Ein⸗ ſchreiten zu verhindern.

Inzwiſchen hatte ſich die Gruppe durch die Ankunft einer neuen handelnden Perſon vermehrt, die durch das Geſchrei des Grriſes beim Fallen herbeigelockt wurde. Der Neuankommende war ein italieniſcher Herr, ein we nig vorgerückt in Jahren, von ſtrengem und ſtattlichem Benehmen und mit unheimlichem und abſtoßendem An⸗ ſehen. Er eilte auf den Greis zu, blieb aber plötzlich ſtehen und war im Begriffe, ſich zu entfernen, als er meinem Blicke begegnete. Als wir einander anſahen, ſtutzte er, und ein ebenſo plötzlicher und lebhaſter Schrecken, wie der Greis gezeigt hatte, gab ſich in ſei⸗ nen Zügen zu erkennen.

Meine Ueberraſchung war jetzt grenzenlos und ich blieb einige Augenblicke ſprachlos vor Erſtaunen. Nicht wenig von dem Schrecken, den der Greis und der frem⸗ de Herr zeigten, theilte ſich mir mit. Wir bildeten ein geheimnißvolles und ſchreckliches Dreieck, wovon jede Seite eine ſeltſame und unerklärliche Beziehung zu der anderen hatte.

Der fremde Herr erlangte zuerſt ſeine Faſſung wie⸗ der, obgleich nicht ohne Anſtrengung. Sich kalt von

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