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Hemd, ein weites Wamms, einen Mantel von Schaf⸗ fellen und Gamaſchen von grober Leinwand, die mit ledernen Riemen zuſammengebunden waren. Seine äu⸗ ßere Erſcheinung war indeſſen über ſeiner Lage; er trug ſeine Lumpen eben ſo ſtolz, wie ein Fürſt ſeinen Her⸗ melinmantel würde getragen haben.
Je mehr ich die ſtrengen Linien in dem Geſichte des Greiſes prüfte, überzeugte ich mich, daß viele ſelt⸗ ſame und vielleicht nicht ganz ſchuldloſe Ereigniſſe mit ſeiner Geſchichte in Verbindung ſtanden. Er hielt den Roſenkranz in der Hand, das Kreuz auf ſeiner Bruſt, doch bewegte er die Kügelchen nicht und kein Hauch des Gebets kam von ſeinen Lippen. Warum kam er dort⸗ hin, wenn er nicht zu beten wagte? Warum nahm er eine büßende Stellung an, wenn er keine Reue em⸗ pfand?
Ich vertiefte mich ſo ſehr in die Betrachtung des Geſichts des Greiſes, daß ich kaum bemerkte, daß die Meſſe beendet war und die Menge in dem geheiligten Gebände ſich raſch zerſtreute. Die Muſik verſtummte, die Prälaten in ihren prächtigen Gewändern waren ver⸗ ſchwunden, geſchmückte Damen eilten die mit Marmor gepflaſterten Gänge dahin zu ihren Equipagen. Alle entfernten ſich, außer einigen knicenden Geſtalten in der Nähe der Kapellen, und der Greis, welcher aus dem um ihn her herrſchenden Geräuſch erkannte, daß die Ceremonie beendet war, ſtreckte ſeinen Arm nach einem von ſeinen Begleitern, einem Jünglinge, aus, der zu
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