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Auriol oder: Das Lebenselixier : ein Roman : Bd. 1 und 2 / von W. Harrison Ainsworth. Aus dem Engl. übers. von Ernst Susemihl
Entstehung
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Flüſſigkeit empor und blickte ſie an wie ein Perſer, der die Sonne verehrt.

Immerdar zu leben! rief er nach einer Panſe dem Rachen des Todes zu entfliehen, gerade wo er ſich öffnet, um mich zu verſchlingen frei zu ſein von allen Zufällen das iſt ein herrlicher Gedanke! Ha! da fällt mir ein, daß der Rabbi ſagte, vor einer Gefahr könne mich das Elixir nicht ſchützen ein ver⸗ wundbarer Punkt wäre da, vermöge deſſen, gleich der Ferſe des Achilles, der Tod mich erreichen könne! Was iſt es wo mag es liegen?

Und er verſank in tiefes Nachdenken.

Dieſe Ungewißheit wird all mein Glück vergiften, fuhr er fort;ich werde in beſtändiger Furcht leben, wie vor einem unſichtbaren Feinde. Aber es thut Nichts! beſtändiges Leben beſtändige Jugend was kann man mehr wünſchen?

Mehr freilich nicht! rief Auriol.

Ha! rief der Doktor, ſich plötzlich des Verwun⸗ deten erinnernd und die Phiole unter ſeinem weiten Ge⸗ wande verbergend.

Enre Vorſicht iſt vergebens, Doktor, ſagte Au⸗ riol.Ich habe gehört, was Ihr ſagtet, und Ihr glaubt das Lebenselirir entdeckt zu haben.

Ich glanbe es entdeckt zu haben? rief der Dok⸗ tor.Die Sache iſt außer allem Zweifel. Ich bin der Beſitzer des wunderbaren Geheimniſſes, welches die

größten Philoſophen aller Jahrhunderte zu entdecken ge⸗