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Auriol oder: Das Lebenselixier : ein Roman : Bd. 1 und 2 / von W. Harrison Ainsworth. Aus dem Engl. übers. von Ernst Susemihl
Entstehung
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anfachte und der alte Alchymiſt nahm das Anſehen des Erzfeindes an, der den Vorſitz bei einem Hexenſabbath führt.

Auriol's Gehirn ſchwindelte und er drückte ſeine Hand vor ſeine Augen, um dieſe Phantasmen von ſei⸗ nem Blicke auszuſchließen. Aber ſelbſt ſo verfolgten ſie ihn, und er bildete ſich ein, er könne den Höllenlärm noch um ſich her hören.

Plötzlich wurde er von einem lauten Freudengeſchrei erweckt, und ſeine Augen öffnend, erblickte er den Dok⸗ tor Lamb, der den Inhalt des Deſtillirkolbens eine helle durchſichtige Flüſſigkeit in eine kleine Phiole goß. Nachdem der Greis die Flaſche ſorgfältig mit ei⸗ nem Glasſtöpſel verſchloſſen hatte, hielt er ſie gegen das Licht und ſah ſie mit Entzücken an.

Endlich, rief er laut,endlich iſt das große Werk vollendet. Bei der Geburt des Jahrhunderts, wel⸗ ches jetzt zu Ende geht, ſah ich zuerſt das Licht, und der Trank, den ich jetzt in meiner Hand halte, ſoll mich jetzt in den Stand ſetzen, noch den Anfang vieler künf⸗ tigen Jahrhunderte zu ſehen. Aus den Lunarſteinen, aus den Solarſteinen und den Merecurialſteinen beſtehend nach der Vorſchrift des Rabbi Ben Lucca bereitet nämlich durch die Scheidung des Reinen von dem Un⸗ reinen, durch die Verflüchtigung des Feſten und die Fi⸗ rirung des Flüchtigen ſoll dieſes Elixir meine Ju⸗ gend erneuern, gleich der des Adlers und mir ein län⸗ geres Leben geben, als das irgend eines Patriarchen.

Während er ſo redete, hielt er die ſchimmernde

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