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Auriol oder: Das Lebenselixier : ein Roman : Bd. 1 und 2 / von W. Harrison Ainsworth. Aus dem Engl. übers. von Ernst Susemihl
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ſucht haben des wunderbaren Erhaltungsmittels des Körpers.

Der Mann, der mich hieher brachte, ſagte mir, Ihr wäret mein Verwandter, ſagte Auriol.Iſt es ſo?

Freilich, verſetzte der Doktor,und Du ſollſt jetzt die Verwandtſchaft zwiſchen uns erfahren. Sieh jenen gräßlichen Schädel an, ſagte er, auf den Kopf deutend, der aus dem Sack hervorragte,das war einſt mein Sohn Simon. Seines Sohnes Kopf iſt in dem Sacke Deines Vaters Kopf ſo ſind hier vier Generationen beiſammen.

Gütiger Himmel! rief der junge Mann, ſich auf ſeine Ellenbogen ſtützend,ſo ſeid Ihr alſo mein Ur⸗ großvater! Mein Vater meinte, Ihr wäret in ſeiner Kindheit geſtorben. Eine alte Sage geht in der Fami⸗ lie, daß Ihr der Zauberei beſchuldigt worden und ent⸗ flohen wäret, um dem Scheiterhaufen zu entgehen.

Es iſt wahr, daß ich entfloh und den Namen an⸗ nahm, den ich gegenwärtig führe, verſetzte der Greis; aber es iſt kaum nöthig, zu ſagen, daß die gegen mich vorgebrachte Beſchuldigung falſch war. Ich habe mich der abſtruſeſten Wiſſenſchaft gewidmet; habe Verkehr ge⸗ pflegt mit den Sternen und der Natur die verborgenſten Geheimniſſe abgedrungen aber das iſt Alles. Nur zwei Verbrechen belaſten meine Seele, aber beide ſind hoffentlich durch Buße geſühnt.

Waren es blutige Verbrechen? fragte Auriol.

Das eine davon war ein ſolches, verſetzte Darcy