Whiſt mit dem todten Mann.
er hierauf, indem er jedes Wort ſehr langſam ausſprach,„war Familiendiner,— Familiendiner, acht Couverts.“ Der Herzog ließ den Rockknopf nicht los und ſtand jetzt wieder
auf der Schwelle des Vorzimmers.
Der Präſident, der dieſe wichtige Nachricht nicht verlieren mochte, folgte ihm, ließ aber zu gleicher Zeit den Baron nicht aus dem Auge, der ganz ruhig an dem Treppen⸗ geländer lehnte und, wie aus Discretion, zurückblieb.—„Acht Couverts,“ fuhr der Herzog fort,„und Seine Majeſtät waren äußerſt gnädig.— Bei dem Deſſert ſprachen Allerhöchſtdieſelben von dem bewußten Vorfalle— Sie erinnern ſich doch des Vor⸗ falls, Herr Präſident?“—
„Ich weiß in der That nicht, was Euer Durchlaucht mei⸗ nen,“ verſetzte Jener unaufmerkſam, indem er dem P
olizeicom⸗ miſſär einen Wink gab
und mit den Augen auf die Treppe deutete. „Wie Sie vergeßlich ſind, beſter Präſident!“ ſagte der Herzog, der nun einen Schritt von der Thüre entfernt ſtand. „Nun, ich meine den Vorfall mit der Baronin von W.“ Bei dieſen Worten hatte er ſo vortrefflich manöyrirt, daß der Poltzei⸗ Commiſſär, der ſich unverholen näherte, die Thüre nicht errei⸗ chen konnte, er hätte denn den Herzog auf die Seite drücken müſſen.
Der Baron lehnte noch immer ruhig an dem Treppengelän⸗ der, und dieſe Unbeweglichkeit war wohl Schuld daran, daß der Polizeicommiſſär keinen gewaltſamen Verſuch machte, auf den Vorplatz zu gelangen.
Der Kammerdiener hielt mit zitternder Hand die Thüre, und ſeine Blicke bohrten ſich in die Augen des Herzogs. Er fühlte es, daß er in dieſem wichtigen Momente von demſelben einen Wink erwarten mußte.
„Man iſt mit Ihrem Benehmen ſehr zufrieden,“ flüſterte der


