Teil eines Werkes 
4. Bd. (1854)
Entstehung
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darf eines Befehls Euer Excellenz, um fortfahren zu können. Teufel, Baron! Sie ſind gut bewacht.“ „Ich ſelbſt fange an das zu glauben,“ entgegnete Dieſer, indem er ſein Billet faltete und es dem Herzog übergab.„Gleich nachher zu übergeben,“ ſprach er mit ſcharfer Betonung. Der Präſident hätte gar zu gern die Adreſſe geſehen, da er vermuthete, der Brief ſei an eine allerhöchſte Perſon gerichtet. „Ich laſſe Sie alſo allein,“ ſagte der Herzog,„allein mit unſerem größten Tyrannen. Aber ſeien Sie menſchlich, Herr Präſident; vergeſſen Sie das Sprichwort nicht: Eine Hand waſcht die andere, das hei Baron aus der Patſche, ſamkeit erregt, werden.“

ßt, wenn ich kann, ſo helfe ich dem denn weßwegen er heute Ihre Aufmerk⸗ dafür kann ich Ihnen morgen ebenfalls empfohlen

„Das wäre erſchrecklich,“ meinte Seine Excellenz.

„Aber es iſt ſo,“ ſprach beſtimmt der Herzog.„Zum Hen⸗ ker! man muß uns jungen Leuten nicht alle Freiheit nehmen wollen.“

Der Präſtdent machte eine tiefe Verbeugung, und als der Baron dieß ebenfalls that, ohne von der Stelle zu gehen, ſagte der Herzog:„Ich hoffe, Sie werden mich doch bis zen Ihres Reichs begleiten, wenigſtens bis das anzuſprechen.“

Herr von Brand warf achſelzuckend und lächelnd einen Blick

auf den Präſidenten, der ſelbſt im Zweifel zu ſein ſchien, was er thun ſolle. Doch faßte er ſich ſchnell und bemerkte mit einem freundlichen Grinſen:„Euer Durchlaucht haben die Gnade, uns an unſere Schuldigkeit zu erinnern. Auch ich werde die Ehre haben, Sie bis an die Treppe zu begleiten; muß ich doch auch den Befehl geben, daß man Sie paſſtren läßt,“ ſetzte er lächelnd

an die Gren⸗ zur Treppe. Ich habe

Whiſt mit dem todten Mann. 349

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