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Whiſt mit dem todten Mann. 343
„Haben Euer Durchlaucht geſtern oder heute keine Gerüchte über mich in der Stadt gehört?“
Der Herzog ſann einen Augenblick nach.„Ja, verſteht ſich!“ rief er alsdann,„Duell mit Herrn von Dankwart. Er widerſpricht freilich, aber die Stadt iſt voll davon.—— Ah, Teufel! jetzt verſteh ich. Das will man verhindern.“
„So ſcheint es.“
„Sie haben Hausarreſt!“
„Ich vermuthe faſt.“
„Ah! Das leiden wir nicht. Und wollen Sie nicht mehr als meine Hülfe, um dieſer Polizei unten eine Naſe zu drehen?“
„Richt blos der Polizei da drunten allein,“ verſetzte laut lachend der Baron,„ſondern auch Seiner Excellenz, dem Präſi⸗ denten, der jeden Augenblick erſcheinen kann, natürlicher Weiſe, um ſich wegen der genommenen Maßregeln“— ſetzte er in leich⸗ tem Tone hinzu,—„gegen mich zu entſchuldigen.“
„Vortrefflich! Deuten Sie mir aber nur gefälligſt das Wie ein wenig an.“
„Vor allen Dingen,“ erwiederte der Baron, indem er auf Beil wies,„ſteht dort der Secretär Euer Durchlaucht,— ein junger, talentvoller Arzt,“ ſagte er flüſternd,„den ich vielleicht morgen nothwendig brauche.“
„Schön, ſchön,“ bemerkte lachend der Herzog.„Alſo mein Secretär, den ich natürlicher Weiſe nach Hauſe ſchicke, ſobald
der Präſident da iſt. Aber nun die weitere Inſtruetion.“
„Seine Excellenz, der Herr Polizeipräſtdent,“ meldete der Kammerdiener mit zitternder Stimme.
„Aeußerſt angenehm!“ rief der Baron ſehr laut, dann ſagte er eilig und flüſternd zum Herzog:„Sie ſind indignirt, gnädiger Herr, Poltzei auf der Treppe des Hauſes zu finden,


